Border Allein Akademie • Verstehen
Nicht Instagram-Definition – sondern echte Mechanik: Erinnerung, Körper, Alarm. Warum du manchmal reagierst, bevor du weißt, worauf.
Ein Trigger ist nicht „etwas, das dich nervt“. Ein Trigger ist: Dein System erkennt ein altes Muster und schaltet auf Alarm – auch wenn es heute gar nicht nötig ist.
Auslöser ist das Außen. Trigger ist die innere Verknüpfung. Zwei Menschen erleben die gleiche Situation – nur einer wird getriggert, weil sein System dort Geschichte gespeichert hat.
Trigger = ein Signal, das dein Nervensystem an eine frühere Bedrohung erinnert. Nicht immer Trauma – manchmal wiederholte Unsicherheit, Bindungsbrüche, Abwertung, Unklarheit.
Dein Körper ist schneller als dein Verstand. Deshalb spürst du zuerst: Enge • Druck • Hitze • Unruhe • Leere – und erst danach kommen Gedanken.
Wenn der Körper Alarm macht, sucht der Kopf sofort eine Erklärung – und nennt das dann „Wahrheit“.
späte Antwort • Tonfall • Blickkontakt weg • Schweigen • „Ist doch nicht so schlimm“ • Nähe & dann Distanz • Kritik • Planänderung
Im Alarm geht es nicht um Logik. Es geht um Schutz. Deshalb entstehen Impulse: kontrollieren, klammern, angreifen, flüchten, testen.
„Das ist Alarm.“ Damit trennst du Gefühl von Realität.
10 Minuten nichts entscheiden, nichts beenden, nichts „abschicken“.
„Gib mir kurz ein Zeichen – ich bin gerade im Alarm.“
✅ Körperzeichen? • ✅ Gedankenkreisen? • ✅ Drang zu handeln? • ✅ Schwarz-Weiß? • ✅ „Ich muss jetzt“? Wenn ja: erst regulieren, dann sprechen.
Ein erkannter Trigger verliert Macht. Nicht weil er weg ist – sondern weil du wieder Wahl bekommst.